Chili Con Carne Convention (CCCC) – SoLa 2019

Zeitig in der Früh am 13. Juli machte sich der Trupp Rauhenstein mit dem Zug auf nach Techuana in Kärnten.

Nach 40 Minuten Fußmarsch zum Lagerplatz und einer kurzen Mittagspause ging es gleich los mit dem Aufbau der Zelte und der Kochstellen.

Den Sonntag verbrachten wir mit der Fertigstellung vom Aufbau sowie Freizeit und „pimp your Kochstelle“. Abends hing plötzlich eine Einladung zur Gedenkfeier für die unerwartet verstorbene Huldita Arrbia auf unserer Anschlagtafel. Dort tauchten dann diverse Familienmitglieder der Arribas auf, die sich jedoch offensichtlich nicht gut riechen konnten. Jedes einzelne Familienmitlgied bestand darauf, Hulditas Liebling gewesen zu sein und als einziges die streng geheime Zutat für ihr köstliches Chili con carne zu kennen und mit diesem Wissen auf heurigen Chili Con Carne Convention bestimmt als Sieger hervorzugehen.

Tags darauf besuchten wir den Tierpark Rosegg, das Labyrinth ebendort und gönnten uns noch einen erfrischenden Sprung in den Wörthersee. Abends stellten wir fest, dass diese Behauptungen der Familienmitglieder nicht der Wahrheit entsprachen. So kamen die Familientmitglieder einzeln auf uns zu und gestanden uns, die Geheimzutat nicht zu wissen und auch nicht im Besitz der Spezialchili zu sein, die nur an einem ganz bestimmten Ort bei der Burgruine Finkenstein wächst. Diese sei unumgänglich, um an der bevorstehenden Chili Con Carne Convention teilzunehmen. Und so kam es, dass wir uns in Patrullen zu Fuß auf den Weg zur Burgruine Finkenstein machten, um die spezielle Chili zu finden.

Am Donnerstag Vormittag standen dann die Workshops Batiken, fancy cooking am Feuer, wo unter anderem Muffins und Pfannenbrot zubereitet wurden, und ein Bootsausflug auf der Drau am Programm.

Am Nachmittag stellten wir uns der Herausforderung, die Familie Arriba wieder zu versöhnen. So sammelten wir Informationen über die typischen Begrüßungen und Verabschiedungen, sowie andere Merkmale des Schreibstils der einzelnen Familienmitglieder. Als wir alles herausgefunden haben, verfassten wir an jedes einzelne Mitglied der Arribas einen versöhnlichen Brief.  Abends, beim gemütlichen Zusammensitzen am Lagerfeuer, bekamen wir abermals Besuch. Denn wie es der Zufall so wollte, war an diesem Tag der Dia de los muertos, der Tag der Toten. Unsere Aufgabe war es nun, in das Reich der Toten zu gehen, Huldita dort zu suchen und sie nach der Geheimzutat zu fragen. Als wir jedoch ihr Grab erreichten, war dieses leer – sehr verdächtig. Im Reich der Toten erfuhren wir dann, dass Huldita niemals hier angekommen sei – ist sie also doch garnicht gestorben? Wir konnten dennoch in Erfahrung bringen, wo sie sich eventuell aufhalten könnte. Und tatsächlich fanden wir an diesem Ort die betagte, aber dennoch lebendige, Huldita und als Dank, dass wir alles getan haben, um die Familie Arriba wieder zu versöhnen, weihte sie uns in ihr Geheimnis ein.

Am nächsten Morgen waren wieder die gesamte Familie anwesend und es war, als hätte es niemals die Jahrzehnte anhaltende Familienfehde gegeben. So luden sie uns abends zu einem gemeinsamen Chili con carne essen ein. Da wir ihnen die Geheimzutat – zwei Tacos fein zermahlen einrühren, mit dem Kochlöffel zweimal nach rechts und einmal nach links rühren und 5 Minuten rasten lassen, verraten konnten, schmeckte es natürlich vorzüglich.

Und so schnell war das Lager dann auch leider wieder vorbei. So wurden alle Zelte und die Kochstelle wieder abgebaut und wir machten uns müde aber zufrieden auf den Heimweg.

Aber weil’s so schön war, noch ein paar Eindrücke:

 

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